Osteopathie John
Gesund werden. Gesund bleiben.

Kinderosteopathie

Im Bereich der Kinderosteopathie behandle ich Säuglinge und Kinder. Durch sanfte, manuelle Behandlungstechniken werden Dysfunktionen korrigiert, um das körperliche Wohlbefinden der Kinder zu verbessern. Wichtig ist dabei die unterschiedlichen Entwicklungsstufen des Kindes zu kennen, z.B. die anatomische Entwicklung während des Wachstums.

Da Kleinkinder ihre Probleme nicht sprachliche formulieren können, erfolgt die sorgfältige Untersuchung wie folgt:

  • Elterngespräch: Z.B. Ess-/Trinkgewohnheiten und Schlafrhythmus des Kindes
  • Palpation: Z.B. Ertasten von muskulären Verspannungen oder Fehlstellungen
  • Inspektion: Z.B. Beobachtung der Motorik und Sensorik des Kindes
  • Applied Kinesiologie

Mögliche Gründe für eine Osteopathische Behandlung des Kindes sind:

  • Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen
  • Schrei- und Spuckkinder
  • Schluck- und Saugstörungen
  • Wachstumsstörungen, Entwicklungsverzögerungen (ADS, Lernschwierigkeiten)
  • Verdauungsbeschwerden (Koliken), Urogenitalbeschwerden (Inkontinenz)
  • Allergien
  • Schmerzen

Die Osteopathische Behandlung von Kindern unterscheidet sich nicht nur anatomisch von der Behandlung eines Erwachsenen. Das Nervensystem, der Bewegungs- und Knochenaparat eines Kindes sind noch im Wachstum und daher sehr gut beeinflussbar bzw. korrigierbar.

  • Der Schädel eines Babys besteht aus 45 Knochen - beim Erwachsenen sind es noch 22 Knochen
  • Die Fontanellen (Schädelnähte) schließen sich in den ersten 24 Monaten
  • Das Kreuzbein verknöchert vollständig bis zum 25 Lebensjahr

Zudem sind bei Kindern die gespeicherten Bewegungs- und Verhaltensmuster noch nicht so verfestigt. Daher sind Osteopathische Behandlungen von Kindern meist nach wenigen Sitzungen (1-2 Sitzungen) abgeschlossen.

Osteopathische Betreuung der Mütter während und nach der Schwangerschaft

Zu Beginn ist die Entwicklung des Kindes stark an die Gesundheit der Mutter gebunden. Durch die Verbindung über die Nabelschnur  ist z.B. ein geschlossener Blutkreislauf zwischen Mama und Kind vorhanden. Daher ist es wichtig die Gesundheit der Mutter während der Schwangerschaft zu fördern. Durch Osteopathische Behandlung der Mutter sollen die bestmöglichen Voraussetzungen für eine möglichst komplikationslose Geburt schaffen. Dazu wird z.B. die Beckenposition analysiert und ggf. korrigiert.

Viele Mütter kommen nach der Geburt mit ihrem Baby in meine Praxis um ihr Kind Osteopathisch behandeln zu lassen. Hier ist mir wichtig zu sagen: Eine Geburt ist auch für die Mutter anstrengend, nicht nur für das Kind. Daher empfehle ich auch der frischgebackenen Mutter sich vorsorglich Osteopathisch behandeln zu lassen, um z.B. eine Beckenverdrehung während der Geburt wieder zu korrigieren. Da die Mutter im besten Fall nach der Geburt das Kind stillt, ist sie zudem die Nahrungsquelle ihres Babys. Daher sollte die Mutter körperlich fit sein.

Osteopathische Betreuung bei folgenden Symptomen während und nach der Schwangerschaft - sofern keine schwerwiegenden Komplikationen vorhanden sind:

  • Schmerzen (z.B. Rückenschmerzen)
  • Verspannungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Lymphstauungen (z.B. angeschwollene Gelenke und Füße)
  • Erschöpfungssyndrom